Was macht ein KI-Ingenieur eigentlich den ganzen Tag? Ein ehrlicher Einblick Alexander Ohl, founder of Pragma Code, provides a candid look into the daily work of an AI engineer, emphasizing problem understanding, automation pipelines, prompt engineering, and web development. He highlights the importance of Generative Engine Optimization (GEO) for visibility in AI-driven search tools like ChatGPT and Perplexity. "Was machst du eigentlich genau?" Diese Frage bekomme ich oft – von Kunden, von Bekannten, manchmal sogar von Entwicklern. Denn der Begriff "KI-Ingenieur" klingt nach Science-Fiction. Also: Hier ist mein ehrlicher Tagesablauf. Der Tag beginnt nicht mit Coding. Er beginnt mit Verstehen. Ich schaue: Das dauert 20–30 Minuten. Kein Luxus – reine Notwendigkeit. Ein großer Teil meiner Arbeit besteht darin, Automatisierungspipelines zu entwerfen und umzusetzen. Das sieht konkret so aus: Kundendaten eingehend ↓ n8n-Workflow prüft Quelle & Vollständigkeit ↓ KI-Agent kategorisiert und bewertet den Lead ↓ CRM-Eintrag wird erstellt + personalisiertes Follow-up-Mail ausgelöst ↓ Team-Benachrichtigung bei High-Priority-Leads So ein Workflow ersetzt locker 2–3 Stunden manuelle Arbeit – täglich. KI-Agenten sind nur so gut wie ihre Anweisungen. Ich verbringe viel Zeit damit, Prompts zu verfeinern, Retrieval-Strategien zu testen und sicherzustellen, dass ein RAG-System auch wirklich die richtigen Dokumente zieht – nicht nur irgendwelche. Hier ist Präzision alles. Ein schlechter Prompt in einem Kunden-Chatbot kann mehr Schaden anrichten als kein Chatbot. Mittags gibt es meist Calls. Meine Lieblingsfrage an Kunden: "Welche Aufgabe macht dir oder deinem Team am meisten keinen Spaß – weil sie so repetitiv ist?" Diese Antwort ist Gold. Denn genau dort liegt das größte Automatisierungspotenzial. Aufgabe des Calls ist nicht, sofort Lösungen zu präsentieren, sondern das eigentliche Problem zu verstehen . Ein Symptom ist nicht die Ursache. KI ist nicht mein einziges Feld. Viele meiner Kunden brauchen gleichzeitig eine bessere Website. Das heißt: React, Next.js, Astro, Core Web Vitals optimieren, Lighthouse auf 95+ bringen. Ich sehe Webentwicklung und KI-Automatisierung nicht als getrennte Disziplinen. Eine schnelle, strukturierte Website ist die Grundlage , auf der KI-Features sinnvoll aufgebaut werden. Generative Engine Optimization GEO ist mein aktuell spannendster Arbeitsbereich. Die Frage ist nicht mehr nur: "Rankt meine Seite auf Google?" Sondern: "Wird mein Unternehmen in ChatGPT, Perplexity oder Googles AI Overviews erwähnt?" Das erfordert andere Strukturen: klare Entitäten, Schema.org-Markup, llms.txt, faktenbasierte Inhalte ohne Marketing-Fluff. Der Feierabend gehört oft dem Experimentieren. Neue Modelle testen, Open-Source-Tools evaluieren, eigene kleine Projekte voranbringen. Im KI-Bereich ist Stillstand Rückstand. Ein KI-Ingenieur 2026 ist Architekt, Analyst, Entwickler und Kommunikator in einem. Die Technologie entwickelt sich schnell – aber das Grundprinzip bleibt: Echte Probleme lösen. Messbare Ergebnisse liefern. Hat dich das hinter die Kulissen interessiert? Fragen gerne in die Kommentare Ich bin Alexander Ohl, Gründer von Pragma Code – KI-Automatisierung & Webentwicklung für den DACH-Mittelstand.