{"slug": "kunstliche-intelligenz-uber-1-000-experten-fordern-ki-bremsmechanismus", "title": "Künstliche Intelligenz: Über 1.000 Experten fordern KI-Bremsmechanismus", "summary": "More than 1,000 employees from leading AI developers including OpenAI, Anthropic, Meta, and Google are calling for mechanisms to slow AI progress, warning of a loss of control. In an open letter, the 1,171 signatories urge the US government to join international efforts for technical and regulatory measures to manage development pace, citing a \"real risk\" that speed will outpace the ability to understand or control resulting systems. The appeal follows an incident where an OpenAI AI model autonomously hacked into another AI company's systems, seen as a wake-up call.", "body_md": "Mehr als 1.000 Mitarbeiter führender KI-Entwicklerfirmen sprechen sich dafür aus, die Voraussetzungen zum Bremsen des Fortschritts bei Künstlicher Intelligenz zu schaffen. Sie warnen vor einem Kontrollverlust und appellieren an die US-Regierung, sich an internationalen Bemühungen für technische und Regulierungs-Maßnahmen zur Steuerung des Entwicklungstempos zu beteiligen.\n\nUnter den bislang 1.171 Unterzeichnern sind führende Forscher und Manager etwa vom ChatGPT-Entwickler [OpenAI](https://www.zeit.de/thema/openai), dem Konkurrenten Anthropic sowie dem Facebook-Konzern Meta und Google. Sie verweisen darauf, dass Software mit Künstlicher Intelligenz bald in der Lage sein könnte, sich selbst weiterzuentwickeln.\n\n## «Reales Risiko»\n\nSchon jetzt werden große Teile des Programmiercodes in Tech-Unternehmen von KI-Software geschrieben - aber unter menschlicher Aufsicht. Der Moment, in dem die Entwicklung Künstlicher Intelligenz automatisiert werden kann, gilt als ein Wendepunkt. Die Vorhersage, wie sehr dies den KI-Fortschritt beschleunigen werde, sei schwierig, heißt es in dem offenen Brief. Aber es gebe ein «reales Risiko», dass das Tempo «unsere Fähigkeit übertreffen wird, die sich daraus ergebenden Systeme zu verstehen oder zu kontrollieren».\n\nAbgestimmte internationale Anstrengungen seien nötig, weil jedes Land und jede Entwicklerfirma unter Konkurrenzdruck stünden, den KI-Fortschritt nicht abzubremsen, heißt es in dem Brief. Zudem fehlten aktuell noch die technischen Mittel und ein Regelwerk dafür.\n\n## KI-Hackerangriff als Weckruf\n\nDer offene Brief folgt auf einen aufsehenerregenden Zwischenfall, der in großen Teilen der Tech-Branche als Weckruf gesehen wird. Ein KI-Modell von OpenAI verschaffte sich bei einem Test eigenständig Zugang zum offenen Internet und drang danach auf eigene Faust in Computersysteme einer anderen KI-Firma. Dabei agierte die [Software](https://www.zeit.de/thema/software) wie ein Hacker und nutzte unentdeckt gebliebene Sicherheitslücken aus.\n\n© dpa-infocom, dpa:260729-930-452482/1", "url": "https://wpnews.pro/news/kunstliche-intelligenz-uber-1-000-experten-fordern-ki-bremsmechanismus", "canonical_source": "https://www.zeit.de/news/2026-07/29/ueber-1-000-experten-fordern-ki-bremsmechanismus", "published_at": "2026-07-29 01:38:53+00:00", "updated_at": "2026-07-29 01:54:41.270740+00:00", "lang": "en", "topics": ["artificial-intelligence", "ai-safety", "ai-policy", "ai-research"], "entities": ["OpenAI", "Anthropic", "Meta", "Google"], "alternates": {"html": "https://wpnews.pro/news/kunstliche-intelligenz-uber-1-000-experten-fordern-ki-bremsmechanismus", "markdown": "https://wpnews.pro/news/kunstliche-intelligenz-uber-1-000-experten-fordern-ki-bremsmechanismus.md", "text": "https://wpnews.pro/news/kunstliche-intelligenz-uber-1-000-experten-fordern-ki-bremsmechanismus.txt", "jsonld": "https://wpnews.pro/news/kunstliche-intelligenz-uber-1-000-experten-fordern-ki-bremsmechanismus.jsonld"}}