{"slug": "kunstliche-intelligenz-anthropic-will-ki-texte-mit-unsichtbarem-wasserzeichen", "title": "Künstliche Intelligenz: Anthropic will KI-Texte mit unsichtbarem Wasserzeichen versehen", "summary": "Anthropic announced it will embed invisible watermarks in texts generated by its Claude chatbot to comply with EU requirements for labeling AI-generated content. The watermark, already integrated in Claude versions released after August 2, remains intact when text is copied and pasted elsewhere, and it indicates that Claude may have created, edited, or proofread the text. The EU mandates machine-readable labels for AI-generated content, with fines for violations, and 190 companies including Google, Meta, Microsoft, Mistral, and OpenAI have signed a voluntary code of conduct.", "body_md": "Das US-Unternehmen [Anthropic](https://www.zeit.de/digital/2026-08/anthropic-ki-phishing-mails) hat angekündigt, Texte seines Chatbots Claude mit einem unsichtbaren Wasserzeichen zu versehen, um den EU-Vorgaben zum Umgang mit [Künstlicher Intelligenz](https://www.zeit.de/thema/kuenstliche-intelligenz) (KI) zu entsprechen. Die Funktion ist laut Unternehmen für Nutzer unsichtbar und bleibt auch dann erhalten, wenn ein Text kopiert und an anderer Stelle wieder eingefügt wird.\n\nDie Kennzeichnung erfolgt, indem [Claude](https://www.zeit.de/digital/2026-02/philosophin-anthropic-amanda-askell-claude-kuenstliche-intelligenz) Texte oder Bilder mit Metadaten versieht. Das Wasserzeichen bedeute nicht unbedingt, dass Claude den Text erstellt habe. Womöglich sei dieser nur von dem KI-Chatbot bearbeitet oder Korrektur gelesen worden, führte Anthropic weiter aus. In Claude-Versionen, die nach dem 2. August veröffentlicht wurden, ist das Wasserzeichen dem Unternehmen zufolge bereits integriert. Ältere Versionen sollen später entsprechend aktualisiert werden.\n\nMit den Änderungen kommt Anthropic [EU-Anforderungen](https://www.zeit.de/digital/2026-08/ki-kennzeichnung-eu-inhalte-wasserzeichen-deepfakes-openai-google) nach. Die [EU](https://www.zeit.de/thema/europaeische-union) verlangt, dass KI-generierte Inhalte wie Bilder, Videos oder Texte maschinenlesbare Kennzeichnungen aufweisen müssen. Bei Verstößen drohen Geldstrafen. Einen freiwilligen Verhaltenskodex haben bereits 190 Unternehmen unterschrieben, darunter Google, Meta, Microsoft, Mistral und OpenAI. Die Kennzeichnungspflichten gelten nicht für Privatpersonen, es sei denn, sie nutzen die KI zu beruflichen Zwecken.\n\nGoogle teilte unterdessen mit, dass sein KI-Chatbot Gemini die Marke von einer Milliarde Nutzer im Monat überschritten habe.", "url": "https://wpnews.pro/news/kunstliche-intelligenz-anthropic-will-ki-texte-mit-unsichtbarem-wasserzeichen", "canonical_source": "https://www.zeit.de/digital/2026-08/anthropic-claude-wasserzeichen-ki-inhalte-eu", "published_at": "2026-08-11 22:08:06+00:00", "updated_at": "2026-08-11 22:37:41.595891+00:00", "lang": "en", "topics": ["artificial-intelligence", "ai-policy", "ai-products"], "entities": ["Anthropic", "Claude", "European Union", "Google", "Meta", "Microsoft", "Mistral", "OpenAI"], "alternates": {"html": "https://wpnews.pro/news/kunstliche-intelligenz-anthropic-will-ki-texte-mit-unsichtbarem-wasserzeichen", "markdown": "https://wpnews.pro/news/kunstliche-intelligenz-anthropic-will-ki-texte-mit-unsichtbarem-wasserzeichen.md", "text": "https://wpnews.pro/news/kunstliche-intelligenz-anthropic-will-ki-texte-mit-unsichtbarem-wasserzeichen.txt", "jsonld": "https://wpnews.pro/news/kunstliche-intelligenz-anthropic-will-ki-texte-mit-unsichtbarem-wasserzeichen.jsonld"}}