KI-Pilotprojekte in Island: KIsland Icelandic teacher Frída Gylfadóttir uses AI chatbot Claude in her English class at Fjölbrautaskólinn secondary school in Reykjavík to create interactive grammar games and monitor student progress in real time, as global debate intensifies over AI's societal impact following an attack on OpenAI CEO Sam Altman and warnings from Pope Leo XIV. Eine Welt ohne Armut, ohne Krankheiten und Bullshitjobs. So sehen KI-Optimisten die Zukunft. Eine Welt arbeitsloser Massen, verdrängt oder sogar ausgelöscht von Maschinen. So sehen KI-Pessimisten die Zukunft. Die Stimmen der Pessimisten werden lauter. In Kalifornien warf ein Mann Molotowcocktails auf das Anwesen von Sam Altman https://www.zeit.de/digital/2026-04/kuenstliche-intelligenz-hass-sam-altman-attentat-doomer-luddite-gxe , dem CEO des ChatGPT-Entwicklers OpenAI. Vertreter von KI-Konzernen werden an Eliteuniversitäten ausgebuht. Papst Leo XIV. warnte vor »einer neuen Form der Sklaverei« durch KI. Frída Gylfadóttir, 44, eine Lehrerin mit langen blonden Haaren und ansteckender Fröhlichkeit, zählt sich zu den Optimisten. In der Sekundarschule Fjölbrautaskólinn, einem gezackten Flachbau in einem Vorort von Reykjavík, sitzen 28 Oberstufenschüler mit aufgeklappten Laptops im Klassenzimmer. Für die Englischstunde hat Gylfadóttir den Chatbot https://www.zeit.de/thema/chatbot Claude mit Lernmaterial und Notizen gefüttert. Die KI hat daraus ein Spiel entwickelt, mit dem die Klasse nun Syntax und Stilregeln übt. Claude misst in Echtzeit mit: in welchem Tempo die Aufgaben gelöst werden, welcher Stoff den Schülern leichtfällt und ob jemand versucht abzuschreiben. »Wir unterrichten für die Zukunft«, sagt Gylfadóttir. Und schwärmt: »Die KI erlaubt mir, den Unterricht zu machen, von dem ich geträumt habe.«