Gesundheitsgefahr: KI-Hinweis bringt Hausbewohner auf Kohlenmonoxid-Verdacht Bewohner eines Hauses in Solingen riefen in der Nacht zum Sonntag den Notruf, nachdem ein KI-Chatbot den Verdacht auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung geäußert hatte, nachdem sie über Schwindel und Kopfschmerzen klagten. Die Feuerwehr und Stadtwerke konnten zunächst kein CO in der Wohnung feststellen, aber Messgeräte des Rettungsdienstes zeigten einen CO-Wert im Blut eines Bewohners, woraufhin das Haus geräumt und alle Bewohner getestet wurden; vier kamen in die Notaufnahme. Trotz dreier Messgeräte wurde kein CO im Gebäude nachgewiesen, und die Stadtwerke stellten die Gasanlage vorsichtshalber außer Betrieb. Durch die Befragung der Künstlichen Intelligenz KI sind Bewohner eines Hauses in Solingen auf den Verdacht einer Kohlenmonoxid-Belastung gekommen. Die Bewohner klagten nach Angaben der Feuerwehr https://www.zeit.de/thema/feuerwehr in der Nacht zum Sonntag über Schwindelgefühl und Kopfschmerzen. Als der Chatbot den Verdacht auf eine Vergiftung mit dem geruch- und farblosen Gas äußerte, wählten die Hausbewohner den Notruf. Zunächst konnten Feuerwehr und Stadtwerke in der betroffenen Wohnung kein Kohlenmonoxid CO feststellen. Dann hätten Messgeräte des Rettungsdienstes aber einen CO-Wert im Blut eines Bewohners ermittelt, hieß es. Daraufhin sei das restliche Haus geräumt worden. Alle weiteren Bewohner wurden ebenfalls getestet. Bei allen seien geringe Werte von Kohlenmonoxid im Blut nachgewiesen worden. Vier Bewohner kamen zur Abklärung in die Notaufnahme. Rätselhafte Belastung Trotz des Einsatzes von drei verschiedenen Messgeräten konnte allerdings immer noch kein Kohlenmonoxid im Gebäude nachgewiesen werden. Die Stadtwerke setzten daher vorsichtshalber die Gasanlage des Hauses außer Betrieb. Kohlenmonoxid entsteht bei unvollständiger Verbrennung etwa von organischem Material wie Holz, Kohle und Benzin. In höheren Konzentrationen wirkt das Gas als starkes Atemgift und kann tödlich sein. © dpa-infocom, dpa:260803-930-476272/1