Apple verklagt OpenAI: Es geht um das Wettrennen zweier Giganten
Apple verklagt OpenAI. Der Vorwurf: die ChatGPT-Firma klaue Geheimisse. Die Klage könnte weitreichende Folgen haben. Auch für den geplanten Börsengang.
Apple reicht Klage gegen OpenAI ein, da das KI-Unternehmen angeblich Geschäftsgeheimnisse gestohlen hat, um eigene Produkte zu entwickeln. Ehemalige Apple-Mitarbeiter, darunter der Hardwarechef von OpenAI, stehen im Zentrum der Vorwürfe. Die Klage könnte weitreichende Folgen für OpenAI haben, auch in Bezug auf den geplanten Börsengang. Ähnlich wie bei einem früheren Fall mit Google und Uber drohen Millionenstrafen, Entwicklungsstopp und sogar Gefängnisstrafen für die Beteiligten. Trotzdem plant OpenAI, seine innovativen Hardwaregeräte bald auf den Markt zu bringen, die angeblich eine heilende Wirkung haben sollen.
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Beinahe berauscht von der eigenen Fantasie saßen Sam Altman und Jony Ive im Oktober vor Tausenden Zuschauern auf einer Bühne in San Francisco. »Wir haben ein unbehagliches Verhältnis zu unserer Technologie«, sagte Ive, der fast schon legendäre ehemalige Apple-Chefdesigner und einer der Köpfe hinter dem iPhone, zu Altman, dem Chef von OpenAI. Doch das sei die Vergangenheit. Die Geräte der Zukunft – angetrieben von der künstlichen Intelligenz (KI) des ChatGPT-Herstellers – sollen hingegen eine Art heilende Wirkung haben. Das Ziel, sagt Ive mit ruhiger Stimme und britischem Akzent: Geräte, die Menschen »glücklich, erfüllt, friedlicher, weniger ängstlich und weniger isoliert machen«.